— Praktiken Ästhetischen Denkens —

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Intro

WAS HEISST ÄSTHETISCHES DENKEN?

Die Website PAT bildet den Abschluss eines vierjährigen Forschungsprojektes, das sich den «Praktiken ästhetischen Denkens» widmete. Es wurde vom Schweizerischen Nationalfonds (SNF Sinergia) gefördert und an vier Deutschschweizer Design- und Kunsthochschulen realisiert (sinergia-pat.ch). Jedes Teilprojekt setzte einen bestimmten Akzent, um das Ästhetische als eigene Praxis des Denkens zu entfalten – in der Kunst wie in der Wissenschaft, in der Philosophie wie in der Bildung, in der Theologie wie im Film. In den Gesprächen mit Vertreter und Vertreterinnen aus angrenzenden Gebieten wird die Frage «Was heisst ästhetisches Denken» entfaltet und zum Teil – beantwortet.

— Praktiken Ästhetischen Denkens —

Ästhetisches Denken
Raum und Körper
Herrschaftswissen
Irritationen
Trauer
Ästhetische Bildung
Kunst und Forschung
Leben und Tod
Schrift, Bild, Zahl
Unausdrückbares
Transzendenz
Anderer Tod
Trauerrevision
Tränen Blicke
Absichtslos
Essay
Findung
Unsicherheit
Andersheiten
Apfel und Rost
Unglückliches Bewusstsein
Paradox
Sinnwut
Bildgabe
Zoom
Stoffwechsel
Aufmerksamkeit
Antiplatonismus
Deckbilder
Bildwerden
Schriftbildlichkeit
Verflachung
Alchemisten
Orakel
Dead End

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Videos

Rohrreiniger
correction-rejection
Diagramm
Routine
schummeln
Hütte
Aufmerksamkeit!
Inkarnation
Verdummung
In mir
Vergangene Orte
Lebenskunst
Mikropraxis
Sophisma
Entdiskursivierung
Denkräume
Juckreiz
Übermass
Heidelbeere
Klimanotstand
Kunstfreiheit
Gott als Ästhetiker
Schiffsbemalung
Georg Steinmann
Karl-Joseph Pazzini
Valentin Beck
Yael Davids
Cyril Schäublin
Fabian Goppelsröder
Burkhard Liebsch
Sigrid Weigel
Sebastian Dieterich
Sybille Krämer
Philipp Stoellger
Silvia Henke
Nika Timashkova
Aurel Sieber
Henryetta Duerschlag
Michael Mayer
Wiktoria Furrer
Dieter Mersch

ZUM PROCEDERE

Die 47 Gesprächs-Fragmente, die hier versammelt sind, stammen aus 11 Gesprächen, die wir, das PAT Team, während der Corona Zeit mit 13 Experten und Expertinnen für ästhetisches Denken aus unterschiedlichen Disziplinen geführt haben. Unter ihnen sind Künstlerinnen und Künstler, Praktiker sowie Philosophinnen und Philosophen und ein Theologe. Die Gespräche folgten dabei keinem Skript. Was sie alle verbindet, ist die zentrale Frage unseres Forschungsprojektes: Was heisst ästhetisches Denken?

Es handelt sich durchweg um Zoom-Gespräche, der Pandemie geschuldet, mit der charakteristischen Zoom-Ästhetik und den bei Online-Gesprächen notwendig entstehenden Qualitätsverlusten. Weiter unten auf der Seite finden Sie alle Gespräche als ganze zum Nachhören.

Wir haben die Snippets einerseits verschlagwortet und ihnen Begriffe als Titel gegeben – um das Videofenster herum; sie sind verknüpft mit Kategorien, zu welchen sie sich verbinden lassen – auf der Seite links. Und sie sind den beteiligten Gesprächspartner und -partnerinnen zugewiesen (rechts). So ist eine mehrfach gerahmte Matrix entstanden, die keine Hierarchie besitzt und die verschiedenen Themen entsprechend der Schlagworte und Gesprächspartner wie in einem Schaukasten präsent macht.

Mit der Matrix kann frei gespielt werden, entweder in dem man die Stichworte oder die einzelnen Gesprächspartner adressiert. Jedesmal ergibt sich ein eigener Reflexionsfluss, gezielt oder auch zufällig, mit einer immer neu generierten Anordnung oder Logik, die in Bezug auf das, was ästhetisches Denken heißen kann, je andere Antworten zulassen.

ALLE INTERVIEWS IN VOLLER LÄNGE

1

Basel – Zürich
April 2021
Georg Steinmann
Silvia Henke

2

Basel – Berlin
März 2021
Karl-Joseph Pazzini
Silvia Henke

3

Basel – Emmenbrücke
Februar 2021
Valentin Beck
Silvia Henke

4

Basel – Jerusalem
Februar 2021
Yael Davids
Nika Timashkova

5

Zürich – Zürich
März 2021
Cyril Schäublin
Aurel Sieber

6

Basel – Berlin
März 2021
Fabian Goppelsröder
Henryetta Duerschlag

7

Berlin – Lüdinghausen
April 2021
Burkhard Liebsch
Michael Mayer

8

Berlin – Norditalien
April 2021
Sigrid Weigel
Michael Mayer

9

Zürich – Rüti
April 2021
Sebastian Dieterich
Wiktoria Furrer

10

Berlin – Berlin
Mai 2021
Sybille Krämer
Dieter Mersch

11

Berlin – Heidelberg
April 2021
Philipp Stoellger
Dieter Mersch

GESPRÄCHSPARTNER:INNEN

Georg Steinmann

Künstler, Materialforscher, Musiker.

Georg Steinmann verbindet künstlerische Verfahren mit öko- und soziologischen Problemen und sucht Kooperationen mit Wissenschaften und Politik auf der Basis ästhetischer Erkenntnisse.

Karl-Joseph Pazzini

Psychoanalytiker, Kunstpädagoge, Bildungstheoretiker

In seiner Lehre und seinen Forschungen begreift Karl-Josef Pazzini Kunst als Analyse der Seele und als Agentin des Psychischen. Wie die Kunst ist somit Psychoanalyse ein ästhetisches Gebiet der Übertragung.

Valentin Beck

Künstler, Kunstlehrer, Forscher

Valentin Beck hat sein pädagogisches und künstlerisches Gepäck in einem Kollektiv zu einer Schule zusammengefügt, die Kunst und Leben verbindet und auf ökologischen Spuren nach einer Ästhetik des Lebens fragt

Yael Davids

Künstlerin, Forscherin und Feldenkrais-Lehrerin

Yael Davids untersucht in ihren Arbeiten, die von Skulptur bis Performance reichen, eingeschriebene und eingeübte Wahrnehmungsmechanismen und Körperbewegungen. Die Feldenkrais-Methode lenkt die Aufmerksamkeit auf eigene Begrenzungen und ermöglicht für alternative Bewegungsabläufe zu entdecken, die wiederum neue Denkmuster generieren.

Cyril Schäublin

Regisseur

Cyril Schäublin schreibt, produziert und inszeniert Filme, die einen kritischen Blick auf unsere Gesellschaft werfen, ohne diese ausformulieren zu müssen.

Fabian Goppelsröder

Komparatist, Autor

Fabian Goppelsröder interessiert sich für Ästhetik, Sprachphilosophie, sowie Kunst und -Medientheorie und arbeitet momentan an einem Projekt zur Hütte als Form und Symbol. Zudem ist er Teil des Podcastprojektes «Auf den Tag genau».

Burkhard Liebsch

Wie die Kunst ist somit Psychoanalyse ein ästhetisches Gebiet der Übertragung.

Professor für Sozialphilosophie und Philosophie der Geschichte, Kulturphilosophie und Politische Theorie an der Universität Bochum; Leiter des internationale Forschungsprojekt «Kraft der Hermeneutik»

Sigrid Weigel

Prof. Dr. Dr. h.c. mult. habil; ehem. Direktorin des ZfL in Berlin; ehem. Direktorin des Einsteinforums in Potsdam; Lehre in Hamburg, Zürich, Berlin, Princeton u.a.

Sebastian Dieterich

Philosoph, Bodyworker, künstlerischer Forscher, Lehrer, Lebenskünstlerische Forschung, Mikropraxis und neue Lebensformen

Seine Arbeit basiert auf dem Konzept der Ästhetik der Existenz und zielt darauf ab, nicht nur zu analysieren und kritisieren, sondern den Alltag als Praxisfeld und Ort für research creation und Lebensforschung zu nutzen. Wie können wir neue Weisen des Denkens, Seins und Handelns verkörpern? Wie können wir Muster verlernen, die uns nicht mehr dienlich sind?

Sybille Krämer

Prof. Dr. ehem. Lehrstuhl Philosophie an der Freien Universität Berlin. Arbeitsschwerpunkte von der Philosophie der Mathematik über die Philosophie des Geistes, der Sprache und Medien bis zur Diagrammatologie.

Philipp Stoellger

Prof. Dr., Lehrstuhl für evangelische Theologie an der Universität Heidelberg, Schwerpunkt Systematische Theologie sowie Bildtheologie.

MITWIRKENDE

Silvia Henke

Kulturwissenschaftlerin, Dozentin und Publizistin

Ihre Schwerpunkte in Lehre und Forschung sind visuelle Kultur, ästhetische Bildung, Kunst und Religion. Sie interessiert sich grundsätzlich für die Widersprüche der Gegenwart, wie sie im Ästhetischen auftauchen.

Nika Timashkova

Künstlerin, Forschende, Doktorandin

Nika Timashkova arbeitet an der Schnittstelle zwischen Kostüm, Kunst, Mode und Installation. Dabei untersucht sie die Verbindung zwischen Textil und Gender, (kultureller) Identität und Kolonialismus. So werden auch Körperbewegungen, Positionen und Gesten in Verbindung zu westlich dominierten Traditionen der Repräsentation hinterfragt.

Aurel Sieber

Stipendiat des Schweizer Nationalfonds. Forscht zu essayistischen Praktiken in Literatur, Film und Kunst.

Henryetta Duerschlag

Ästhetisch Forschende, Doktorandin und Dozentin

Ihr Interessensschwerpunkt in Forschung und Lehre liegt in historischen und gegenwärtigen Prozessen der aisthetisch-ästhetischen Wissensvermittlung .

Michael Mayer

Professor für Medienwissenschaft; Wiss. Mitarbeiter am «Forschungsschwerpunkt Ästhetik» der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK); Mitherausgeber des «Internationalen Jahrbuchs für Medienphilosophie»

Wiktoria Furrer

Politik- und Kulturwissenschaftlerin.

Seit 2017 wissenschaftliche Mitarbeiterin bei Prof. Dr. Silvia Henke an der Hochschule Luzern im Rahmen des Sinergia Forschungsprojektes «Praktiken ästhetischen Denkens». Sie doktoriert an der Universität Zürich zu «Mikropädagogiken in der Kunst». In ihrer Arbeit verbindet sie Praxis, Theorie und Bildung und untersucht kollektive Prozesse. Ihre Eschwerpunkte sind Mikropädagogiken in der Kunst, Ästhetische Bildung, Mikropraxis – eine widerständige Alltagspraxis, Kunst und Krise, Ökoästhetik

Dieter Mersch

Prof. Dr. ehem. Leiter des Instituts für Theorie der Zürcher Hochschule der Künste. Arbeitsschwerpunkte Philosophische Ästhetik, Bildtheorie, Philosophie der Zeichen und Sprache sowie Medienphilosophie.

Wenn Sie Kommentare haben oder die Website gerne benutzen würden für einen Gesprächs- oder Lehranlass, freuen wir uns auf Reaktionen.

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